25. August 2026
Hitze in Wohnungen wird zum Gesundheitsrisiko


Viele Haushalte setzen inzwischen auf mobile Klimageräte, um Wohnräume kurzfristig herunterzukühlen. Diese Geräte lassen sich ohne aufwendige Installation nutzen und können die Raumtemperatur spürbar senken. Aus ökologischer Sicht gelten sie jedoch nur als Übergangslösung. Mobile Klimaanlagen benötigen vergleichsweise viel Strom und arbeiten meist weniger effizient als fest installierte Split-Klimaanlagen. Steigt ihre Nutzung während Hitzewellen stark an, erhöht sich zugleich der Strombedarf.
Experten sehen deshalb langfristig vor allem bauliche Maßnahmen als sinnvoll an. Eine gute Wärmedämmung, außenliegender Sonnenschutz, begrünte Dächer und Fassaden sowie mehr Bäume und Grünflächen in Städten können Gebäude deutlich kühler halten und gleichzeitig den Energieverbrauch für Kühlung reduzieren. Damit lassen sich sowohl die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze als auch die Belastungen für Klima und Stromversorgung nachhaltig verringern.
Quelle: BVFI24-Blog

