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2. Juli 2026

DIM 2026 - Mehr als nur Messe oder Kongress

Zwischen Datengold und Digitalisierung

Ein Thema bewegt die Branche in diesem Jahr besonders: Künstliche Intelligenz. Doch die DIM zieht bewusst eine Grenze. „Irgendwann haben wir gesagt: Wir wollen keine Technologiemesse sein, sondern in der Immobilienbranche bleiben“, so das Organisationsteam. Trotz hoher Nachfrage nach KI-bezogenen Vorträgen wurden klassische Brachenthemen wie Verkauf, aber auch die Prozessdigitalisierung gezielt mit aufgenommen.

Wo KI stattfindet, geht es dabei weniger um Buzzwords als um Substanz. Im Vortrag des Hauptsponsors onOffice stand die Datenqualität als Grundlage für KI-Anwendungen im Mittelpunkt. „KI ist keine Magie, und KI basiert auf Daten. Und die Daten des Maklers sind Gold“, so Marius Siegmund von onOffice.

Auch klassische Immobilienthemen bekommen einen digitalen Twist, etwa die Immobilienbewertung. Digitale Bewertungsverfahren gelten mittlerweile zunehmend als vertrauenswürdig, vorausgesetzt die Preisermittlung bleibt nachvollziehbar und transparent. „Der richtige Preis ist der, den jemand bereit ist zu zahlen“, lautet der Ausgangspunkt des Vortrags von Nils Harrenberger (deep.immo), der mit seinem System Akquise, Bewertung und Vermarktung clever verbinden will.

Die vielen Elevator-Pitch-Runden zeigen zusätzlich die thematische Bandbreite: digitale Wohnflächenberechnung per Scanner-App (wohnrechner.online), Anbindung zwischen Maklersoftware und Baufinanzierung (FIO), modulare Tiny Houses als neue Umsatzchance für Makler (LEOLOFT Smart Homes) und gesammelte Anzeigedaten für Akquise und Marktanalysen (IMV, Casafari).

Applaus, Ausblick und ein zweiter Tag? – Große Pläne für die DIM 2027

Die DIM 2026 zeigt sich als gewachsenes Format, das seinen persönlichen Charakter behält. 2013 begann das Format in einem kleinen, eingespielten Kreis und hat sich über die Zeit zu einer festen Größe im Kalender der Immobilienbranche entwickelt. Für die kommende Ausgabe wurde bereits die doppelte Fläche angekündigt, um dem gestiegenen Interesse gerecht zu werden und die Vielfalt der vertretenen Themen weiter auszubauen.

Den Abschluss der Veranstaltung (onOffice Immonight) bildete ein Auftritt der Band „Hold the Line“, einer inklusiven Formation des Gesamtkunstwerk e.V., die mit Soul-, Pop- und Rockklassikern für großartige Stimmung sorgte. Wer wollte, konnte den guten Zweck zusätzlich unterstützen: Am Rand des Auftritts gab es die Möglichkeit zur Spende, damit die Band mit Assistenzen und Equipment sicher und entspannt an ihren Auftrittsorten ankommen kann.

https://www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/ohne-bus-kein-bass

Cam Ly Vu

Freie Redakteurin

Quelle: BVFI24-Blog