Wohndetail Immobilien GmbH
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31. Juli 2025

Bundeshaushalt 2026: Fortschritte bei Infrastruktur - Wohnungsbau ohne Perspektive

Im Wohnungsbau fehlt die Perspektive. Zwar ist der Mittelaufwuchs im sozialen Wohnungsbau um 400 Mio. Euro sowie in der Städtebauförderung um gut 200 Mio. Euro positiv zu bewerten und auch die Förderlinien im freifinanzierten Wohnungsneubau bleiben stabil. Doch das reicht nicht aus, um den Wohnungsmarkt spürbar zu entlasten. Ohne gezielte Investitionsanreize lässt sich selbst mit einem "Bau-Turbo" kein Tempo gewinnen. Was weiterhin fehlt, ist ein kraftvoller Impuls - etwa durch ein spezifisches Förderprogramm für Projekte zumindest im Bauüberhang, das den EH55-Standard mit regenerativer Heizung kombiniert, wie es die Bundesregierung selbst angekündigt hat.

Dass dieser Investitionsimpuls in der Haushaltsplanung 2026 weiter ausbleibt, ist vor dem Hintergrund, dass die Mittel für die energetische Sanierung im Gebäudebestand um gut drei Milliarden Euro gekürzt werden, besonders unverständlich. Hier hat es für Investitionen in Wohnimmobilien keine annähernde Kompensation gegeben. Im Gegenteil, auch bei der Förderung über Zuschüsse im Rahmen des Programms "Altersgerecht Umbauen" gibt es keine Neuauflage sondern nur eine Abfinanzierung der bestehenden Programme. Das verkennt deutlich die Herausforderungen, die wir bei der Anpassung unseres Gebäudebestandes bei einer alternden Bevölkerung haben. Im Bereich Wohnungsbau brauchen wir im Haushaltsverfahren noch eine deutliche Aufstockung der Investitionsmittel."

Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe/presseportal.de/pm/33001/6087484

Quelle: BVFI24-Blog